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Gesichtete homöopathische Arzneimittellehre

Gesichtete homöopathische Arzneimittellehre

Julius Mezger

Bei dieser Arzneimittellehre handelt es sich um 2 Bände, in denen ca. 500 Arzneimittel enthalten sind. Zu jedem Mittel finden sich folgende Informationen: Herkunft des Mittels; Hauptrichtung des Mittels mit Bezug auf die Organsysteme; Typus und klinischer Gebrauch; Inhaltsstoffe, Pharmakologie und Toxikologie; Dokumentation in der Literatur; Arzneimittelbild, unterteilt nach Symptomgruppen, klinischen Indikationen, Leitsymptomatik, Geist- und Gemütssymptomen, Organsymptomen; Vergleichsmittel; Dosierung.

+ der große Wert dieser Arzneimittellehre besteht vor allem in der Beschreibung der Herkunft eines Arzneimittels, seiner toxikologischen Wirkung in der Ursubstanz und seiner Hauptrichtung. Diese Aspekte werden in anderen Arzneimittellehren nicht in einer solchen Ausführlichkeit behandelt. Wer also mehr zu diesen Hintergründen erfahren möchte, ist mit „dem Mezger“ gut versorgt.

+ Interessant sind auch die Ausführungen zu den Arzneimittelprüfungen, in denen Julius Mezger seine Erfahrungen schildert.

 

- Die Symptome sind vergleichsweise knapp beschrieben, hier sind andere Materiae Medicae vorzuziehen.

- Keine Graduierung der Symptome. Lediglich Symptome, die der klinischen Arbeit entstammen, sind gekennzeichnet.

- Der vorwiegend klinische Ansatz wird auch bei den Empfehlungen zur Dosierung deutlich, meist werden Tiefpotenzen genannt.

 

Als alleinige Materia Medica ist die Gesichtete homöopathische Arzneimittellehre nicht ausreichend. Aber sie ist eine gute und informative Ergänzung, wenn man sich für die Toxikologie und Pharmakologie der Mittel interessiert.

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