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Klinische Materia Medica

Klinische Materia Medica

Robin Murphy

Die Klinische Materia Medica von Robin Muphy enthält nicht nur rein homöopathische Mittel, sondern auch pflanzenheilkundliche. Zu den Quellen zählen daher auch nicht nur bekannte Arzneimittellehren von Homöopathen (Anshutz, Allen, Boericke, Burnett, Clarke, Cooper, Hale, Hahnemann, Hering, Julian oder Phatak), sondern auch Werke von Paracelsus und Rademacher, in denen es um phytotherapeutische Arzneien geht. Es handelt sich also nicht um eine rein homöopathische Materia Medica.

+ mit 1400 Mitteln eine umfangreiche Arzneimittellehre

+ zu Beginn jeder Arzneimittelbeschreibung gibt es Hintergrundinformationen zur Herstellung und Anwendung der Arzneien, zu ihren besonderen Wirkorten sowie die wichtigsten Leitsymptome

+ am Ende der Arzneimittelbeschreibungen findet sich die Rubrik "Anmerkungen", die Kommentare, Erfahrungen, besondere Informationen aus den Prüfungen sowie Fallbeispiele enthält. Hier erhält man mitunter nochmal besondere Hinweise, die für die Mittelwahl entscheidend sein können

+ ein Kurzrepertorium ist enthalten

+ ebenso ein Glossar, in dem viele medizinische Fachtermini sowie alte Ausdrücke erklärt werden

 

- die Reihenfolge der Kapitel innerhalb der Arzneimittelbeschreibungen entspricht nicht dem üblichen Kopf-zu-Fuß-Schema und ist somit gewöhnungsbedürftig

- bei den Quellen soll der Autor genannt sein, von dem die ursprünglichen Angaben stammen, vorwiegend Boericke, Clarke, Phatak und Murphy. Doch wieso nicht Hahnemann, der ja die ersten Arzneimittelprüfungen durchführte und die erste Materia Medica begründete?

- die Erläuterungen in der Einleitung zur den "Techniken der homöopathischen Verordnung" sind kritisch zu betrachten. Zum einen können sie von Laien als ausreichende Anleitung zur Behandlung verstanden werden, dafür sind sie jedoch zu oberflächlich. Zum anderen entsprechen diese Differenzierungen nicht den Regeln der klassischen Homöopathie nach Hahnemann.

 

 

 

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