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holon-Produkttest

Im Sommer 2011 haben wir über das holon-Forum in Zusammenarbeit mit der Firma Wilms das Tier-Pflegeprodukt undefinedPinus Fauna getestet.

holon ist generell nicht bereit, industrielle Pflegeprodukte zu testen. Wir machten hier eine Ausnahme, weil das Produkt nur einen einzigen Wirkstoff, den Kiefernkernholzextrakt enhält. Das kommt der homöopathischen Sichtweise  entgegen.

 

Pferd/Esel

Sommerekzem

Entstandene Wunden und Hautreizungen heilen mit Pinus schneller. Es wirkt nicht auf die Erkrankung selber (was kein Wunder ist, denn das Sommerekzem ist nicht Erregerverursacht).

Probleme am Fesselbehang (Juckreiz, Schuppen, Krusten)

In einem Fall waren bei einmal täglichem Einsprühen mit Pinus Fauna die Beschwerden innerhalb drei Wochen verschwunden. Bei Mauke gab es unterschiedliche Erfahrungen, sowohl eine sehr positive als auch eine ganz ohne Besserung.

Langwierige Scheuerstellen

Sehr gute Erfahrungen bei konsequenter täglicher Anwendung. Stellen heilen gänzlich ab, vorausgesetzt das Tier hat keine psychischen Gründe, sich immer neu aufzuscheuern (Langeweile, Stress, Boxenhaltung etc.)

Haarlinge

Haarlinge im Frühling konnten durch gründliches Einsprühen der Hauptbefallsstellen mit Pinus Fauna drastisch reduziert werden. Die Bürsten wurden nach dem Striegeln ebenfalls mit Pinus eingesprüht und zum Trocknen in der Sonne gelassen.

Schutz vor Insekten

Fliegende Insekten lassen sich durch das Pinus Fauna nur kurzzeitig abhalten, Pinus-Gel auf Wunden von Weidetieren schützt sehr gut für einige Stunden gegen Fliegen (und dementsprechend Maden).

Stallklima

Einige Pferdehalter sind dazu übergegangen, im Sommer nach dem Ausmisten, Pinus Fauna im Stall zu versprühen. Die Luft wird gut, die Fliegen vermindern sich vorübergehend und die Pferde gehen gerne wieder in den Stall.

Hund

Hautirritationen unklaren Ursprungs: Pinus hat Rötungen und Juckreiz verstärkt. Wahrscheinlich allergische Reaktion.

Feuchte, juckende Stellen in Hautfalten nach Baden und nur langsamem Trocknen. Stellen heilen mit Pinus ab und bilden sich bei konsequenter Anwendung nach jedem Schwimmen nicht mehr neu.

Chronisches Lefzenekzem

Cocker Spaniel mit chronischem Lefzenekzem. Trotz operativer Straffung des Kinn- und Lefzenbereichs setzen sich dort immer Speisereste ab, die trotz gründlicher Hautreinigung mit Wasser im Laufe von Tagen ein Lefzenekzem hervorriefen. Es war dann bisher immer eine Antibiotika-Behandlung notwendig (ca. alle 2-3 Wochen). Nach einem mittelmäßig erfolgreichen Versuch mit Calendula-Lösung haben wir auch Pinus probiert und täglich hiermit gereinigt. Die pflegende Wirkung von Pinus scheint sich positiv auf die Haut auszuwirken, bisher war keine weitere Antibiotika-Behandlung notwendig (Nachbeobachtungszeit ca. 2,5 Monate)

Hotspot

Hier ist Pinus schon fast eine Revolution. Hotspots sind tiefe, nässende, bakterielle Hautentzündungen, die sich kreisförmig ausbreiten. Sie sind schmerzhaft und jucken stark. Mehrmals täglich mit Pinus Fauna besprüht heilen sie unglaublich schnell ab. Das haben zahlreiche Behandlungen an verschiedenen Hunden deutlich gezeigt.

Ohrentzündungen (aufgrund von Bakterien, Milben, Malassezien)

Pinus eignet sich gut zum Lindern der Beschwerden durch Reinigen mit Pinusgetränkten Kompressen. Die Ursache der Erkrankung (Immunschwäche, falsche Fütterung) kann Pinus naturgemäß nicht heilen.

Zecken

Ein Hund, der vorher mit heftigen lokalen Entzündungen und Schwellungen reagiert hat. Nach Entfernen von weiteren Zecken wurde die Stelle sofort mit Pinus eingesprüht und die Entzündungen blieben aus.

Katze

Bei Befall mit Ohrmilben lindert Pinus nur den Juckreiz und hilft bei der Reinigung des äußeren Ohres. Zur Heilung bedarf es einer Erholung des Immunsystems. Das Gleiche gilt für Malassezien.

Bei Katzen, die sich ständig kahl und wund lecken hilft Pinus, die Heilung einzelner Hautstellen zu beschleunigen. Da der Grund für das Lecken aber keine infektiösen Gründe hat (meist lecken sich Katzen aus Stress kahl), kann Pinus nicht die Krankheit an sich heilen.

Allgemein

Bei kleinen Wunden und Schürfwunden beschleunigt Pinus eine beschwerdefreie Heilung.

Bei lokalen Kontaktallergien lindert Pinus die akuten Beschwerden wie Brennen und Juckreiz schnell.

Druckstellen durch Gurte, Haltis etc. heilen mit Pinus schnell ab.

Begleitende Erfahrungen durch Selbstversuche am Menschen:

Insektenstiche

Kühlt, lindert nachhaltig den Juckreiz. (mehrere Erfahrungsberichte)

Pinus Fauna Gel

Es gab zwei Fälle bei Eseln, wo Pinus-Gel mit dem Ziel angewendet wurde, die betroffenen Stellen auch etwas aufzuweichen. Eine bis auf das rohe Fleisch aufgescheuerte Schweifrübe heilte mit zwei Anwendungen von Pinus-Gel ohne jede weitere Behandlung vollständig ab. Ein natürlich eröffneter Abszess, der nicht trocknen, also abflussfähig bleiben sollte, heilte mit 2x täglicher Anwendung von reichlich Pinus-Gel innerhalb weniger Tage komplikationslos ab. Sekret konnte abfließen, es gab keinen Verschluss durch getrocknetes Sekret und vor allem wurden die Fliegen abgehalten.

Unsere Anwendungsempfehlungen

Pinus Fauna kann bakterielle Hautinfektionen heilen. Es beschleunigt die Wundheilung. Es lindert Juckreiz und Brennen.

Pinus kann aber (wie auch kein anderes äußerlich angewandtes Pflegemittel) keine chronischen Krankheiten wie Sommerekzem, Allergien, oder psychischen Stress heilen. Es hilft aber dabei, die Beschwerden dieser Krankheiten zu lindern.

Da es zwei berichtete Fälle von Verschlimmerungen auf Pinus gab, empfehlen wir (wie bei jedem äußerlich anzuwendenden Pflegemittel) vorab eine kleine Menge Pinus an einer gesunden Hautstelle auszuprobieren und zu schauen, ob sich nach wenigen Stunden Rötungen bilden.

Bürsten und Striegel kann man nach der Anwendung und groben Reinigung mit Pinus einsprühen, um sie hygienischer zu halten. Sie sollte aber schnell vollständig abtrocknen (Sonne, Wärmequelle).

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